Aktuell im Mieterjournal: Porträt des Architekten Joachim Reinig,

der die Mieterinitiative fachkundig und in Freundschaft berät und sich mit großem Einsatz für den Erhalt der Backsteinbauten am Elisabethgehölz einsetzt.

Zitate aus dem MieterJournal 3, 2013, S. 26:

Er engagierte sich früher für den Erhalt des Schröderstifts, solidarisierte sich mit den Kämpfern des Gängeviertels und macht gegen den Abriss des Backsteinensembles am Elisabethgehölz im Stadtteil Hamm mobil.

… Auch ein anderes Objekt, das der „roten Stadt“ ihr Gesicht gibt, will Reinig vor der Zerstörung bewähren, den Genossenschaftsbau Elisa. „Das Backstein-Ensemble ist ein wunderschönes Haus mit solider Bausubstanz“, sagt Reinig. Doch die Genossenschaft vhw hat das Gebäude über Jahre verfallen lassen, will es jetzt abreißen und durch einen Neubau ersetzen. Sie begründet das mit einem Gutachten, das marode Substanz attestiert. Reinig, der sich mit Gutachten auskennt, hält das für Unsinn: „In St. Pauli haben früher die gleichen Architekten Abrissgutachten erstellt, die dann neu gebaut haben.“ Deshalb müssten die Expertisen stets kritisch gelesen werden, so Reinig unwirsch: „Elisa ist ein Beispiel dafür, wie Gutachter gedungen werden.“ Da ist er wieder – der Furor der späten 1960er Jahre.

Link zum Artikel beim Mieterjournal

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